Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien durch private Haushalte
Erhebungsmethodik
Die Erhebung über die Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien in privaten Haushalten (IKT) wird jährlich als Quotenstichprobe durchgeführt. Sie basiert auf freiwilliger Auskunftserteilung privater Haushalte. Die Befragung erfolgt schriftlich. Die Erhebungsunterlagen bestehen aus einem Haushaltsfragebogen, sowie für jede Person des Haushalts, die 10 Jahre oder älter ist, aus einem Personenfragebogen. Es werden in Deutschland 12 000 Haushalte befragt, davon rund 1 500 Haushalte in Baden-Württemberg. Da auch in den anderen EU-Mitgliedstaaten IKT-Erhebungen durchgeführt werden, sind internationale Vergleich möglich.
Zweck und Ziele
Die IKT-Erhebung dient der Erhebung europaweit vergleichbarer Daten zur Ausstattung privater Haushalte mit Informations- und Kommunikationstechnologien sowie zu Art und Umfang der Nutzung von PC und Internet. Inhaltliche Schwerpunkte sind die Erhebung soziodemografischer und sozioökonomischer Merkmale, die Ausstattung mit Informations- und Kommunikationstechnologien und verschiedene Nutzungsaspekte des Internets in privaten Haushalten und bei deren Haushaltsmitgliedern.
Rechtsgrundlagen
- Informationsgesellschaftsstatistikgesetz (InfoGesStatG) vom 22. Dezember 2005 (BGBl. I S. 3685),
- Verordnung (EG) Nr. 808/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 21. April 2004 über Gemeinschaftsstatistiken zur Informationsgesellschaft (ABl. EU Nr. L 143 vom 30. April 2004, S. 49), die zuletzt durch die Verordnung (EG) Nr. 1006/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. September 2009 (ABl. L 283 vom 31. Oktober 2009, S. 31) geändert worden ist,
- Verordnung (EU) Nr. 937/2011 der Kommission vom 21. September 2011 zur Durchführung der Verordnung ( EG ) Nr. 808/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates über Gemeinschaftsstatistiken zur Informationsgesellschaft (ABl. L 245 vom 22. September 2011, S. 1 ),
- Verordnung (EG) Nr. 831/2002 der Kommission vom 17. Mai 2002 zur Durchführung der Verordnung ( EG ) Nr. 322/97 des Rates über die Gemeinschaftsstatistiken
- Regelung des Zugangs zu vertraulichen Daten für wissenschaftliche Zwecke (ABl. L 133 vom 18.5.2002, S. 7), die zuletzt durch die Verordnung (EU) Nr. 520/2010 der Kommission vom 16.Juni 2010 (ABl. L 151 vom 17.6.2010, S. 14) geändert worden ist,
- Bundesstatistikgesetz (BStatG) vom 22. Januar 1987 (BGBl. I S. 462, 565), das zuletzt durch Artikel 3 des Gesetzes vom 7. September 2007 (BGBl. I S. 2246) geändert worden ist.
© Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, Stuttgart, 2012 | ^