Rechtsgrundlagen

Rechtsgrundlagen

Die rechtlichen Grundlagen des Zensus 2011 bilden:

  • Verordnung Europäische Gemeinschaft (EG) Nummer 763/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 9. Juli 2008 über Volks- und Wohnungszählungen,
  • Zensusvorbereitungsgesetz (ZensVorbG 2011)
  • Zensusgesetz 2011 (ZensG 2011)
  • Stichprobenverordnung Zensusgesetz 2011 (StichprobenV)
  • sowie die jeweiligen landesrechtlichen Regelungen zur Ausführung des ZensG 2011.

Nach § 1 Abs. 1 ZensG 2011 führten die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder eine Bevölkerungs-, Gebäude- und Wohnungszählung (Zensus) mit Stand zum 9. Mai 2011 (Berichtszeitpunkt) als Bundesstatistik durch.

Gemäß § 1 Abs. 3 ZensG 2011 dient der Zensus unter anderem der Gewinnung von Grunddaten für das Gesamtsystem der amtlichen Statistik sowie von Strukturdaten über die Bevölkerung als Datengrundlage für vielfältige politische Entscheidungen.

Die im Rahmen des Zensus veröffentlichten Ergebnisse wurden auf Basis folgender Register, Erhebungen und statistischer Verfahren ermittelt:

  • Daten gemäß Übermittlung durch die Meldebehörden und durch oberste Bundesbehörden (§ 3 ZensG 2011),
  • Daten gemäß Übermittlung durch die Bundesagentur für Arbeit (§ 4 ZensG 2011),
  • Daten gemäß Übermittlung durch die nach dem Finanz- und Personalstatistikgesetz auskunftspflichtigen Stellen (§ 5 ZensG 2011),
  • Daten aus der Haushaltebefragung auf Stichprobenbasis (§ 7 ZensG 2011),
  • Daten aus der Erhebung an Anschriften mit Sonderbereichen (§ 8 ZensG 2011),
  • Daten aus der Zusammenführung der Datensätze und Haushaltegenerierung (§ 9 Abs. 3 ZensG 2011),
  • Daten aus der Mehrfachfalluntersuchung (§ 15 ZensG 2011),
  • Daten aus der Befragung zur Klärung von Unstimmigkeiten (§ 16 ZensG 2011).

© Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, Stuttgart, 2014 | ^